Zingiber mioga

Myoga, Japanischer Ingwer, Myoga Ginger


Steckbrief von Zingiber mioga:

Familie: Zingiberaceae/Ingwergewächse

Höhe: 1m
Mindesttemperatur: -15°C

Zingiber miogaZingiber mioga kommt aus Japan. In der traditionellen japanischen Küche finden insbesondere die im Herbst erscheinenden Blütenknospen als Delikatesse Verwendung. Diese werden noch geerntet, bevor sie sich oberirdisch zeigen. Läßt man sie gewähren, öffnen sich pastellgelbe Blüten, wie das nebenstehende Bild zeigt. Auch werden die frischen und zarten Triebspitzen von Zingiber mioga im Frühling verwendet. Sie sollen angeblich 'die Lebensgeister nach einem harten Arbeitstag wecken'.

In der Vegetationsphase entwickelt Zingiber mioga die für Ingwerpflanzen typischen 'einstämmigen' Triebe mit den eleganten, pfleilförigen Blättern. Immer einwenig an Canna oder an eine kleine Bananenstaude erinnernd, auf alle Fälle strahlen sie wie alle Inwerpflanzen selbst ohne Blüten einen sehr exotisches Flair aus.

Noch auffälliger als die Art ist die herrlich panaschierte Form Zingiber mioga 'Dancing Crane'.

Als Waldpflanze benötigt der Zingiber mioga einen Standort, der sie vor praller Sonne schützt. Ansonsten riskiert man Blattverbrennungen, mindestens aber reagierten die Pflanzen mit chlorotischem Gelbfärben der Blätter. Das Substrat sollte gut wasserableitend sein, damit das Rhizom von Zingiber mioga nicht zu faulen beginnt. Im Winter sollte das Substrat leicht abtrocknen.

 

Dürfen wir vorstellen?

Solandra maxima

Solandra maxima

Mitten im Winter, vereinzelt auch bis Frühsommer, erscheinen die riesigen gelben Blüten und verströmen insbesondere Nachts einen wundervollen Duft. Dieser Kletterer ist pflegeleicht und verzeiht so manchen Pflegefehler.

Artabotrys hexapetalus

Artabotrys hexapetalus

Der robuste Kletter-Ilang-Ilang ist immergrün. Ab spätem Frühjahr erscheinen die glockenförmigen, gelblichgrünen Blüten, die zu einem intensievem gelb nachdunkeln. Der atemberaubende, fruchtige Duft kündigt die Pflanze schon von weitem an.

Leycesteria formosa

Leycesteria formosa

Die Karamellbeere ist etwas für Naschkatzen: Die im Spätsommer reifenden Beeren schmecken wie Karamellbonbons.

Clerodendrum bungei

Clerodendrum bungei

Pink-farbene, schneeballförmige Blüten erscheinen im Hochsommer und duften angenehm.

Michelia alba

Michelia alba

Michelia alba - eine tropische Magnolienart deren Blütenextrakt in teuren Parfüms zu finden ist. Die herrlichen cremeweißen Blüten verströmen einen intensiven, fruchtigen Duft.

Hedychium spicatum

Hedychium spicatum

Wunderschöner Schmetterlingsingwer mit lockerem Blütenstand. Die creme/rot-orangenen Blüten ähneln Schmetterlingen und verströmen einen sehr leichten Duft.

Tip des Monats

Die Tage werden spür­;bar kürzer und wir sollten langsam ggf. mit den Vorbereitungen für die Überwinterung an­;fangen {>Überwinterung#!(Mehr...)}

Wir empfehlen

Dioscorea batatas

Schnellwüchsige, windende Staude die aus großen, gegart essbaren, Knollen austreibt. Nach Zimt duftende winzige Blüten schmücken die Pflanzen im Spätsommer. Mehr...

Hedychium coccineum 'Tara'

Großer Zieringwer mit Blüten, die goldgelb-orange-rot im Spätsommer leuchten. Dieser Zieringwer gehört mit zu den winterhärteren Arten. Mehr...

Hedychium greenii

Herrlicher Zieringwer mit kräftigen Trieben und scharlachroten, leuchtenden Blüten, die alle Blicke im Spätsommer auf sich ziehen. Mehr...

Leycesteria formosa

Die Karamellbeere ist etwas für Naschkatzen: Die im Spätsommer reifenden Beeren schmecken wie Karamellbonbons. Mehr...

Sarcococca confusa

Kleiner immergrüner Busch mit stark duftenden hell cremefarbenen Blüten im Spätwinter, gefolgt von dekorativen, schwarzglänzenden Beeren. Mehr...

Zingiber mioga 'Dancing Crane'

Phantastisches Ingwergewächs mit einer lebhaften Panaschierung der Blätter und der Stämme. Mehr...

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31. März 2016