Jasminum sambac

Arabischer Jasmin, Melati, Pikake


Steckbrief von Jasminum sambac:

Familie: Oleaceae/Ölbaumgewächse

Höhe: 3,5m
Mindesttemperatur: - 5°C
Herkunft: Indien

Jasminum sambacDer Arabische Jasmin ist im Erscheinungsbild recht kräftig. Die Triebe sind im Vergleich zu anderen Jasmins recht dick und verholzen. Sie winden kaum sondern wachsen lang und gebogen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Jasminum-Arten besitzt Jasminum sambac keine gefiederten Blätter. Sie sind eher grob und ledrig, rund und mit leichter herzförmiger Andeutung. Interessanterweise befinden sich auf der Blattunterseite einige sehr kleine Flecken mit Haarbüschel. Keine Sorge, es handelt sich nicht um Schädlinge, sondern um ein typisches Merkmal von Jasminum sambac.

Da die Blätter dieser immergrünen Pflanze dunkelgrün sind, scheinen die weißen Blüten kontrastvoll zu leuchten. Die Blüten verströmen einen wundervoll weichen und intensiven, typisch jasminartigen Duft. Der betörende Duft wird bei der Herstellung von Parfüms verwendet. In China wird mit den Blüten Tee aromatisiert. Auch in der Aromatherapie darf der Duft nicht fehlen.

Jasminum sambac ist ein idealer Gast in der Nähe einer Sitzgelegenheit in der wärmeren Jahreszeit. Egal ob Balkon, Terasse oder Garten: Den Duft möchte man nicht mehr missen.

Die Hauptblütezeit von Jasminum sambac ist von Frühsommer bis in den Spätherbst und je nach Überwinterungstemperatur sogar ganzjährig. Selbst bei kühler Überwinterung von etwa 10°C können bei größeren Pflanzen immer noch hin und wieder vereinzelt Blüten erscheinen. Je wärmer und heller überwintert wird, umso sicherer bzw. mehr Blüten können gebildet werden.

Das Substrat sollte gut durchlässig sein und vor neuerlichen Wassergaben gut abtrocknen. Damit die Blätter schön dunkelgrün bleiben und die Blütenbildung angeregt wird, sollte in der Vegetationsphase regelmäßig gedüngt werden.

Diese recht 'schwere' Pflanze benötigt ein stabiles Klettergerüst, an dem sie hochgebunden wird.

Frost kann den oberirdischen Anteil der Pflanze absterben lassen. Wenn der Wurzelstock gut geschützt ist, kann dieser im Späten Frühjahr wieder austreiben.

Notfalls reicht zur Überwinterung auch eine 'schattige' Ecke im Treppenhaus. Im Frühjahr sollte die Pflanze dann aber langsam an die Sonne wieder gewöhnt werden.

 

Dürfen wir vorstellen?

Hedychium spicatum

Hedychium spicatum

Wunderschöner Schmetterlingsingwer mit lockerem Blütenstand. Die creme/rot-orangenen Blüten ähneln Schmetterlingen und verströmen einen sehr leichten Duft.

Gardenia jasminoides 'Kleim's Hardy'

Gardenia jasminoides 'Kleim's Hardy'

Gardenia jasminoides 'Kleim's Hardy' ist eine nahezu winterharte, immergrüne und sehr langsam wachsende Pflanze. Die leuchtendweissen Blüten erinnern an Windräder und verströmen einen angenehmen und intensiven Duft. Tolle Pflanze für eine Erziehung als Bonsai.

Artabotrys hexapetalus

Artabotrys hexapetalus

Der robuste Kletter-Ilang-Ilang ist immergrün. Ab spätem Frühjahr erscheinen die glockenförmigen, gelblichgrünen Blüten, die zu einem intensievem gelb nachdunkeln. Der atemberaubende, fruchtige Duft kündigt die Pflanze schon von weitem an.

Michelia alba

Michelia alba

Michelia alba - eine tropische Magnolienart deren Blütenextrakt in teuren Parfüms zu finden ist. Die herrlichen cremeweißen Blüten verströmen einen intensiven, fruchtigen Duft.

Ipomoea alba

Ipomoea alba

Am frühen Abend öffnen sich die riesig leuchtend weißen Blüten der Mondwinde und verbreiten einen zarten und berauschenden Duft.

Ipomoea indica

Ipomoea indica

Pflegeleichter, mehrjähriger Klettermaxe mit leuchtend blauen Blüten von Sommer bis Spätherbst.

Tip des Monats

Jetzt macht das Wetter Ernst! Die empfind­lich­eren Pflanzen­schätze wurden bereits in Ihr Winterquartier gerettet. Nach und Nach folgen nun auch die restlichen, nicht winterharten, Pflanzen.

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31. März 2016