Artabotrys hexapetalus

Syn.: Artabotrys uncinatus, Artabotrys odoratissimus

Kletter Ylang-Ylang, Ylang Ylang Wein, Climbing Ilang-Ilang


Steckbrief von Artabotrys hexapetalus:

Familie: Annonaceae/Schuppenapfelgewächse

Höhe: 3m
Mindesttemperatur: 3° C
Herkunft: Südasien

Artabotrys hexapetalusAls kleine bzw. junge Pflanze wächst Artabotrys hexapetalus eher buschförmig. Mit zunehmendem Alter und Größe (ab ca. 2m) entwickeln sich die langen und kletternden Triebe. Bei regelmäßigem Schnitt kann Artabotrys hexapetalus dennoch buschförmig gehalten werden.

Das Klettervermögen entspringt den hakenförmigen Fortsätzen der Äste, an denen sich auch die Blüten bilden.

Und genau an diesen hakenförmigen Fortsätzen bilden sich auch bei uns während der Wachstumszeit die herrlichen glockenförmigen Blüten. Sie öffnen sich gelblich grün und dunkeln zu einem intensivem Gelb nach. Je dunkler das Gelb geworden ist, umso stärker und intensiver ist der Duft, der an eine Obstschale mit exotischen Früchten erinnert und insbesondere an warmen Sommertagen weithin wahrnehmbar ist. Artabotrys hexapetalus kann als größere Pflanzen (ab etwa 1,50m) auch bei uns in der Winterzeit Blüten bilden, sofern hell und nicht zu kalt überwintert wird. Diese Winterblüten bleiben viel kleiner als die Sommerblüten und haben kaum Duft.

Artabotrys hexapetalus ist recht robust und immergrün. Mit den ledrigen Blättern kommt der Kletter Ylang-Ylang im Winter mit Wohnungsluft recht gut zurecht. Damit ist sogar eine Fensterbank in der Wohnung mit ausreichendem Lichteinfall bereits ein Überwinterungsplätzchen. Im Vergleich zu Cananga odorata oder Desmos chinensis ist Artabotrys hexapetalus viel robuster. Dies bezieht sich sowohl auf das Temperaturspektrum als auch auf die notwendige Luftfeuchtigkeit.

Das Substrat für Artabotrys hexapetalus sollte, was für fast alle Annonaceae gilt, gut drainiert und leicht sauer sein. Regelmäßige Wasser- und Düngergaben sorgen für Wachstum der Pflanzen und Blütenbildung. Andauernde Trockenheit des Substrates wird nicht vertragen.

 

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31. März 2016